Einblasdämmung – der Dämm-Tipp von Experten
So dämmen Sie günstig und nachhaltig – Dach, Fassade und Fußboden
Viele ältere Häuser sind noch immer schlecht gedämmt, weil die Eigentümer hohe Kosten befürchten. Dabei gibt es sehr effiziente Dämm-Methoden, die sich schon nach wenigen Jahren rechnen – wie z. B. die Zellulose-Einblasdämmung. Die ist schnell umgesetzt, günstig, nachhaltig und vielseitig einsetzbar, u. a. für das Dach, die Fassade und den Fußboden. Dank professioneller Einblas-Geräte sind die Arbeiten oft schon nach einem Tag abgeschlossen.
Erfahren Sie hier, warum eine Einblasdämmung oft günstiger ist …
Was ist eine Einblasdämmung?
Bei der Einblasdämmung werden lose, kleinteilige Dämmstoffe in einen Hohlraum eingeblasen. Das erfolgt mit einer Einblasmaschine, die mittels Luftdruck den Dämmstoff in die letzten Ritzen des Bausteils befördert. Oft ist der Hohlraum bereits vorhanden oder wird mit einfachen Mitteln erstellt. Die Methode ist nicht für Selbstbauer geeignet, da die Umsetzung fachliches Know-How erfordert und die Maschinen nicht im Verleih erhältlich sind. Dennoch ist diese Dämmtechnik vergleichsweise günstig, weil wenig Vorarbeiten notwendig sind (kein Gerüstbau) und die Dämmung oft schon an einem Tag umgesetzt werden kann. Darüber hinaus können günstige Dämmstoffe, wie z. B. Zellulose verarbeitet werden, die ein Abfallprodukt sind, aber über einen hohen Dämmwert und einen guten sommerlichen Wärmeschutz (besser als Mineralwolle) verfügen. Durch die flockig-voluminösen Struktur können selbst kleinen Zwischenräume gefüllt und gedämmt werden.

Mit einer professionellen Maschine werden die Hohlräume in kurzer Zeit mit Zellulose-Flocken gefüllt.
Warum ist Einblasdämmung so günstig?
Viele Menschen sind erstaut, wie günstig eine Einblasdämmung sein kann. Dabei ist das sehr einfach nachvollziehbar:
- Das Flocken-Material ist relativ günstig – da Abfallprodukte wie z. B. Zellulose verwendet werden können
- Geht sehr schnell in der Umsetzung (weniger Handwerkerstunden)
- Nutzen von vorhandenen Hohlräumen (z. B. Zwischenräume in einer Holzbalkendecke) oder Schaffen von Hohlräumen mit geringem Aufwand (z. B. Dämmsackmethode)
- Wenig Vorarbeiten notwenig (kein Gerüstbau)
- Kein langwieriges Zuschneiden bei verwinkelten Grundissen (Zwischenräume werden durch Flocken komplett ausgefüllt)

Auch bei der Fußboden-Dämmung im Erdgeschoss kommen Zellulose-Flocken zum Einsatz.
Einsatzmöglichkeiten der Einblasdämmung
Eine Einblasdämmung eignet sich für viele verschiedene Anwendungen. Sie können damit das Dach dämmen, die oberste Geschossdecke zwischen den Holzbalken, die Fassade von außen oder den Fußboden im Erdgeschoss ohne Keller.
Wenn der Dachboden nicht begehbar sein muss, kann die Einblasdämmung auch einfach auf den Fußboden geblasen werden – und mit etwas Feuchtigkeit fixiert werden. Ein Kaminkehrer-Steg ermöglicht den temporären Zugang – ohne hohe Zusatzkosten.
Auch bei zweischaligem Mauerwerk kommen Einblas-Techniken zum Einsatz. Je nach Bausubstanz und Anwendung eigenen sich unterschiedliche Dämmstoffe. Ihr Fachhändler berät Sie dazu gerne.

Bei einer Holzbalkendecke werden die vorhandenen Zwischenräume einfach mit Zelluloseflocken ausgefüllt.

Mit einem Kaminkehrer-Steg werden die lose aufliegenden Zellulose-Flocken im Spitzboden begehbar.

Auch die Außenfassade kann mit einer Zellulose-Einblasdämmung sehr gut isoliert werden (hier mit Holzweichfaserplatten).
Folgende Vorteile hat eine Einblasdämmung mit Zellulose
Sehr beliebt ist die Einblasdämmung mit Zellulose. Kein Wunder, denn Sie bietet viele Vorteile:
- Hervorragende Dämmeigenschaften
- Guter sommerlicher Hitzeschutz
- Geringe Kosten
- Schnelle Umsetzung – oft in einem Tag
- Vielseitig einsetzbar
- Ökologischer, nachwachsender Dämmstoffe
Darüber hinaus gibt es aber auch andere Einblasdämmstoffe wie z. B. Holzweichfaser oder Stroh. Lassen Sie sich von Ihrem Fachhändler beraten, welches Material sich für Ihr Projekt am besten eignet.
Hier erfahren Sie mehr über verschiedene Einblas-Techniken mit Zellulose
Wenn Sie mehr über die verschiedenen Einblas-Techniken erfahren möchten, dann klicken Sie auf die untenstehenden Beiträge: